iPod und FritzBox


Meine Frau benutzt einen iPod Touch. Das Gerät ist ein 2G und funktionierte bisher problemlos.

Das Problem – Der Akku

Von einem auf den anderen Tag fingen die Probleme an. Der Akku war innerhalb eines halben Tages leer. Aber der iPod ist erst eineinhalb Jahr alt. Die Qualität der Apple Produkte ist so gut dass daran nicht liegen dürfte.
Wo war hier das Problem zu suchen ?

Die Lösungsversuche

Gut erst einmal die Ortungsdienste prüfen und die unnötigen löschen. Anschließend dann die Benachrichtigungen. Auch hier die ist erst einmal aufräumen angesagt. Der nachfolgende Test hat ergeben das Problem musste wo anders liegen.  Also die Apps aufräumen und danach testen. Das hat genauso wenig gebracht wie der nächste Versuch: Das Gerät zurücksetzen und wieder herstellen.

Die Ursache

Der nächste Versuch hatte dann gezeigt wo der Stromfresser zu finden war. Reichlich genervt konnte ich jetzt feststellen dass das WLAN den Akku leergesaugt hatte. Denn bei ausgeschaltetem WLAN hatte die Kapazität des Akkus kaum abgenommen. Aber sämtliche Versuch sowohl beim iPod wie auch bei der FritzBox die WiFi Einstellungen zu verbessern brachten keinen Erfolg. Inzwischen reichlich abgenervt musste ich weitersuchen.

Die Lösung

Was war also anders seit der Akku plötzlich so schnell leer wurde ?. Mein iPhone machte hier keine Probleme. Der iPod und sämtliche Einstellungen waren überprüft. Also was ?
Richtig da gab es ein Update von AVM für die FritzBox. Ich habe die 7390 dafür gibt es jetzt das Fritz OS 5.20. Das ist die Version 84.05.20. Hier der info.txt.Das hatte auch vor kurzem installiert. Sollte das die Ursache sein ? Mit einem Downgrade sollte diese Frage zu beantworten sein. AVM stellt einen FTP-Server zur Verfügung bei dem man auch die ältere Firmware finden kann. Also hatte ich einfach das Image für die Firmware 84.05.05 heruntergeladen. Backup der Einstellungen und des Telefonbuchs gemacht. Danach der manuelle Weg der Installation, Image ausgewählt und trotzdem dass es älter ist installiert.

Das war wirklich die Ursache. iOS 4.2 und Fritz!OS 5.2 mögen sich nicht. Da wird der Akku von dem iOS Gerät richtig leergesaugt. Ein halber Tag und der Akku ist leer.

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Video für iPhone 3GS oder iPod Touch konvertieren


Das Problem

Das alte iPhone oder der iPod Touch können nichtalle Videos wieder geben. Wenn das Format falsch ist wird das schöne mit dem Fotoapparat erstellte Video noch nicht einmal auf das iOS Gerät übertragen.

Die Lösung

Wenn man, wie ich, stolzer Besitzer eines Mac ist gibt es eine einfache Lösung für dieses Problem. Mit der aktuellen Version 10.7.x (Lion) kann man mit Bordmitteln das gewünschte Video konvertieren. Das Programm f

ür diesen Zweck ist bereits installiert und man muss nichts passendes dafür suchen. QuickTime das auch jeder Windows User kennt hat alle Module die für die gewünschte Umwandlung gebraucht wird. Im Gegensatz zu der Windows Version ist QuickTime in der Vollversion installiert. Die OS X Version möchte also nicht auf die Pro-Version upgegraded werden.

Konvertieren

Der erste Schritt ist das Video in QuickTime anzuschauen. Oder anders ausgedrückt zu laden. Ein Video das irgendwo in dem Benutzerverzeichnis liegt kann einfach mit dem Menü Ablage -> Datei öffnen geladen werd

en. Meistens landen die Videos mit den Fotografien in iPhoto. Um den Speicherort des Video’s zu erfahren markiert man mit der Mauster dem Touchpad das Video. Nun kann man über das Menü Ablage -> In Finder zeigen -> Originaldatei den Ordner öffnen. Ein Doppelklick auf den markierten Dateinamen öffnet das Video.
Man kann aber man muss nicht das Video anschauen. Unter dem Menü Ablage -> Exportieren hat man nun die Möglichkeit das Dateiformat in ein von dem iOS Gerät unterstütztes Format umzuwandeln. Der Befehl lässt sich auch über die übliche Tastenkombination UMSCHALT-CMD-S aufrufen. Der daraufhin geöffnete Dialog:

Dieser Dialog wird angezeigt wenn Videos umgewandelt werden sollenAußer der hier gezeigten Auswahl besteht noch die Möglichkeit 480p oder nur Audio zu exportieren. Aber wir wollen unser Video für das iOS Gerät nutzbar machen. Dazu wird einfach der Schaltknopf exportieren geklickt. Mit der Hilfe von QuickTime haben wir jetzt aus der AVI-Datei eine M4V-Datei gemacht. Das war einfach und hat zudem Platz gespart. Die M4V-Dateien sind im durchschnitt nur ein drittel so groß wie die AVI Kollegen. Für den nächsten Schritt müssen wir mit einem Doppelklick die neue angepasste Datei in QuickTime laden.

Übertragung

Noch müsste es nur noch einen einfachen Weg geben diese neu erzeugte Datei auf das mobile Gerät zu übertragen. Wir wissen aber warum es sich lohnt Geräte mit dem Apfel zu nutzen. Für die Übertragung und die Synchronisation von Inhalten ist iTunes zuständig. Dies macht sich auch QuickTime zu nutze. In dem Menü weiter rechts „Bereitstellen“ werden verschiedene Möglichkeiten angeboten um ein Video irgendwo hin zu verschieben. iTunes, Vimeo, YouToube und Facebook um nur die wichtigsten zu nennen. Richtig da ist dabei was wir wollen. Einfach Bereitstellen -> iTunes wählen und das angezeigte Video wird an iTunes übertragen. Bei der nächsten Synchronisation des mobilen Gerätes wird die angepasste Datei übertragen. Das Video ist, wen überrascht es, unter Video zu finden.

Viel Spaß damit.

Mono die ersten Schritte


Da ich bereits eine paar Erfahrungen in Java gesammelt hatte dachte ich eigentlich Mono sollte kein Problem darstellen. Doch das ist weit gefehlt. Da besteht doch ein weiter unterschied. Das sehr verschiedene Dialekte.

IDE’s


Die Standard IDE für Mono ist im Linux und Mac Umfeld MonoDevelop. Es gibt diese IDE auch für Windows. Trotzdem gehe ich davon aus dass für Windows SharpDevelop der Standard ist. Das ist aber bei Windows nicht eindeutig festzulegen weil Microsoft die ganze .NET Welt erschaffen hat. Selbstverständlich wird von Microsoft hier auch eine IDE angeboten. VisualStudio gibt es in einer freien hier „Express“ genannten Version und zu kaufen.

Monodevelop


Im Windows Umfeld bewege ich mich nur noch an meinem Arbeitsplatz. Zu Hause sitze ich vor meinem Mac. Auf dem läuft in der VirtualBox auch Linux. Also gehe ich jetzt nur noch auf MonoDevelop ein. Obwohl ich auf meinem Arbeitsplatz PC SharpDevelop installiert habe. MonoDevelop ist einfach zu installieren. Das trifft sowohl auf die Linux Umgebung zu, wie auch auf dem Mac. Bei Linux ist das einfach ein Paket in der Paketverwaltung für den Mac ist auf der Mono-Projekt-Seite ein Paket mit der Runtime und dem SDK vorhanden das alles was das Herz begehrt enthält. Die MonoDevelop muss extra heruntergeladen und installiert werden. Dieses Programm  prüft hier sogar ob eine neuere Version der IDE zur Verfügung steht. Wenn dies der Fall ist so wird angeboten diese herunter zuladen und anschließend zu installieren.
Für Windows gibt es eine GTK-Spezial Version für .NET.

Der Beginn


Wenn die Laufzeitumgebung von Mono und die IDE installiert sind kann es direkt losgehen. Die Laufzeitumgebung ist komplett. Das bedeutet es ist eine Kommandozeilen Schnittstelle vorhanden. Für die Darstellung grafischer Elemente, das GUI, sind für jede Plattform die GTK Bibliotheken vorhanden. Das ist besonders praktisch wenn man Programme einwickeln will die überall laufen. Sollte man bei Windows den Wunsch verspüren anstelle von GTK das Original .NET-Paket zu verwenden kann man die leichte Version von Mono installieren. Außerdem ist es sinnvoll Programme die rein in der Windows Umgebung laufen soll mit der SharpDevelop IDE zu entwickeln. SharpDevelop erlaubt es die WinForms zu verwenden.

Die Möglichkeiten


Für den Mac stehen diese Projektvorlagen bereit:

Bei Linux fehlen die Einträge „Mono für Android“, „MonoMac“ und „Mono Touch“. Selbstverständlich stehen unter Linux Pakete bereit um die Möglichkeiten hier zu erhöhen.

Das erste Projekt


Zum Testen und probieren gibt es zu Glück auf der Mono-Prejekt-Seite ein GTK Projekt. Das habe ich versucht mit der Mac IDE nachzubauen. Dabei musste ich leider feststellen dass die IDE wackelt. Sie stürzt leider bei dem Zusammenflicken der GUI ab. Ich habe dann die GUI in der VirtualBox gebastelt dann hat alles funktioniert. Allerdings sind bei meiner realen Maschine (Mac) und der Virtuellen Maschine (Linux) die SDK Versionen nicht gleich. Deswegen kann man zwar Projekt in beiden Systemen abwechselnd bearbeitet aber nur beim Mac bauen.

Fazit
Es macht sogar Spaß etwas mit Mono zu machen. Und das obwohl ich mich eigentlich immer gegen .NET gewehrt hatte. Vielleicht hat mich der Umstieg zum Mac in dieser Richtung geläutert. Ein kleiner Zwang besteht natürlich auch hier, Microsoft lässt die alten Programmsprachen für die Systemverwaltung sterben. Also habe ich keine Lust mehr mich mit „CMD“ und „VBS“ auseinanderzusetzen. Mein primäres System ist der Mac. Trotzdem möchte ich ein SDK nutzen das es mir ermöglicht für alle Plattformen etwas zu machen. Java scheint mir im Moment etwas halbherzig vorangebracht zu werden. Was soll ich sagen, Mono fängt bereits an ein wenig Spaß zu machen.

Programme erstellen mit dem Mac


QT

Das Framework von Nokia gibt es auch komplett für den Mac. Mit IDE, C-Compiler und allen Tools. Hiermit ist es möglich in C++ Programme für alle wichtigen Umgebungen zu entwickeln.

Java

Das RTE von Java steht selbstverständlich auch für den Mac zur Verfügung. Da ich mich schon länger mit Java beschäftigt hatte war das auch der erste Versuch. Das funktioniert wirklich gut. Die Ladezeit und die Ausführung der Programme funktioniert auf dem Mac besser und schneller als auf dem vorherigen Rechner. Als IDE stehen Eclipse und Netbeans bereit. Je nach persönlicher Vorliebe kann man hier gleich mit der richtigen Umgebung durchstarten. Ich nutze lieber Netbeans und das fühlt sich an wie immer, nur schneller. Die in den anderen Plattformen integrierte Unterstützung für C++ nützt allerdings auf dem Mac nicht viel. Aber die Entwicklungsumgebung soll Java unterstützen und das tut sie gut.

Mono

Der Opensource Ableger von Microsofts .NET steht auch zum Testen und arbeiten für den Mac bereit. Die IDE Monodevelop gibt es sogar in einer speziellen Version für dieses System. Hier sind ein paar Erweiterungen integriert die die Entwicklung für OS X Programme erleichtern. Zuerst ist Mono deutlich moderner als das inzwischen etwas angestaubte Java. Mono unterstützt wirklich verschiedene Sprachen wie: C#, VB.NET, boo und ironpython. Mit diesem Framework ist es möglich Programme für alle Plattformen oder aber auch spezielle Mac Programme zu schreiben. Außerdem bietet die aktuelle Version von Mono auch kostenpflichtige Erweiterungen zur Entwicklung für Programme für iOS oder Android. Mit Monodevelop ist es möglich Projekte für die Programmiersprachen zu starten:

Projekte die in Monodevelop möglich sind.
Monodevelop Projekte

Wie an dem obigen Bild zu sehen ist wurde in diese IDE durch die Projektvorlage MonoMac speziell in der OS X Umgebung erweitert. Dadurch ist es möglich proprietäre OS X Programme zu erstellen. Monodevelop nutzt hier sogar den Interface Builder für die Erstellung der GUI.

Xcode

Der Platzhirsch ist von Apple direkt. Natürlich bietet die von dem Computerhersteller bereitgestellte IDE alles was sich das Herz eines Softwareentwicklers wünscht. Ich finde dieses Produkt toll und es funktioniert gut wenn man erst einmal herausgefunden hat wie. Xcode ist anders als alle anderen IDE’s. Deswegen bin ich hier auch erst einmal am lernen…

Fazit

Nicht nur weil Steve Jobs Java hasste bin ich erst einmal dabei mich mit Mono bzw. .NET zu beschäftigen. Ich arbeite als EDV’ler. Bei meinem Arbeitgeber ist Windows im Einsatz. Da Systemerweiterung und kleine Tools mit Mono oder .NET gut zu programmieren sind, bin da bestimmt auf dem richtigen Weg. Mono ist also momentan die Universalsprache. Trotzdem werde ich mich auf Xcode und die native OS X und iOS Umgebung konzentrieren.