Xcode Programme nachladen


Programme

Es ist wirklich wichtig bei Xcode auch die Programme und Simulatoren hinzuzufügen. Hierzu muss auch über die Einstellungen und Downloads der richtige Bereich geöffnet werden. Dann wird dieser Dialog angezeigt:

Hier sind die Command Line Tools wichtig. Dieses Paket ist ungefähr 136MB groß. Es enthält alles was benötigt wird um aus dem Terminal Programme zu entwickeln. Also im Prinzip das was bei Linux die binutils sind. Natürlich sind diese Tools seit der Umstellung von Xcode zu der App Version nicht mehr so einfach zu erreichen. Die werden nämlich nicht mehr in dem normalen Dateisystem installiert, sondern in der Xcode App. Der Aufruf von zum Beispiel des Programms „make“, „headerdoc2html“ oder „gitk“ mss deswegen aus der App erfolgen. Der richtige Pfad hierfür ist: „/Applications/Xcode.app/Contents/Developer/usr/bin/“. Der Name des Programms das man starten möchte muss man an diesen Pfad hängen.

Die Simulatoren sind wichtig wenn man Programme für ein iOS Gerät entwickeln möchte. Auch hier ist es gut den Haken im oberen Bereich des Dialogs zu setzen. Dadurch bleiben diese zusätzlichen Programme aktuelle.

Dashcode, Quartz Composer und PackageMaker

Es gibt aber noch mehr. Jeder der sich früher in der Prä App Zeit bereits mit Xcode auseinander gesetzt hatte kennt Dashcode und Quartz Composer. Diese beiden Programme sind bei der Umstellung zu der App-Version von Xcode einfach verschwunden. Das ist ärgerlich.

Aber Apple liefert die einfach nicht mehr mit. Die Programme gibt es zum Glück noch. Um diese zu bekommen muss Xcode gestartet sein. In dem Xcode Menü gibt es den Eintrag „Open Developer Tool“. Hier sind die Standard Werkzeug aufgeführt, die bereits installiert sind. Das ist zuerst schon einmal interessant. Wir wollen aber mehr.

Dafür gibt einen Eintrag in diesem Menü. Es ist der Eintrag „More Developer Tools…“, der als letztes in diesem Menü aufgeführt ist. Wenn wir diesen auswählen gehen wir direkt weiter in Web zu Apple. Man muss als Entwickler registriert sein um hier etwas zu erreichen. Dazu muss man sich einfach bei diesem Dialog mit seiner Apple-ID anmelden

Nach der erfolgreichen Registrierung werden jetzt alle möglichen Downloads angezeigt. Das geht über das komplette Xcode, die vorher beschriebenen „Command Line Tools“ bis zu unseren fehlenden Programmen. Zusätzlich können wir jetzt den vorher nie vorhandenen PackageMaker herunterladen und installieren.

Es gibt drei sehr interessante Pakete:

  • Dashcode für Xcode
  • Auxiliary Tools für Xcode – Enthält den PackageMaker
  • Graphic Tools für Xcode – Enthält den Quartz Composer

So und jetzt viel Spaß mit dem erweitertem Xcode.

 

Dokumentation in Xcode


Xcode erweitern

Die erste Methode mehr aus Xcode herauszuholen ist zuerst die Dokumentation zu installieren. Das geht ganz einfach. Nach dem Xcode gestartet wurde mit der Tastenkombination Umschalt-Command-2 auf den Organizer umschalten. Hier kann man mit der Hilfe des Dokumentations-Symbols feststellen zu welchem Thema bereits Dokumentationen installiert sind.

Fehlende Dokumentationen kann man nachträglich einfach installieren. Dazu muss man in die Einstellungen wechseln. Das funktioniert am einfachsten über die Tastenkombination Command-,. In dem jetzt angezeigten Dialog einfach das Download Icon anklicken. Es werden zwei Kategorieren zum Download angeboten. Wir machen jetzt erst einmal die Dokumentation fertig. Also hier erst einmal die Dokumentation auswählen. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen:

Bild

Sollte eine Dokumentation fehlen, so steht nach dem Icon und dem Namen nicht installed. Statt dessen ist ein Button zu sehen mit dem man dieses fehlende Dokumente installieren kann. Es ist sinnvoll den Haken in der Checkbox über der Liste zu setzen. Dadurch wird erreicht dass die Dokumention in Xcode immer aktuell und vollständig bleibt.

 

Klingelton für das iPhone erstellen


Wer von uns hat nicht ein schönes Lied im Radio gehört und sich das dann auch gleich in iTunes gekauft. Der Song ist dann meistens so gut dass man den auch gleich auch als Klingelton. Also kaufen ? Nur weil man den Song als Klingelton will das ganze nochmals kaufen ? Muss das sein ? Nein. Mit den mitgelieferten Software Werkzeugen von Apple kann man den Klingelton einfach selbst erzeugen. Das ist relativ einfach.

Voraussetzungen

Das wichtigste Vorbedingung ist selbstverständlich, der Song muss vorhanden sein. Außerdem die Software iTunes und iLife 11. Na gut iTunes ist immer beim Mac vorhanden und  installiert. Von iLife 11 wird Garageband benötigt. Bei einem neuem Mac sollte eigentlich auch immer iLive 11 und somit Garageband vorhanden sein.

Wie es funktioniert

Der erste Schritt ist Garageband öffnen. Hier in der Projektleiste (links) die Vorlage
„iPhone-Klingelton“ auswählen. Auf der rechten Seite dann die „Loops“ wählen. „Loops“ ist eine Vorlage bei der der Sound wiederholt wird. Deswegen sollte die gesamte Länge des fertigen Klingeltons 30 Sekunden nicht deutlich überschreiten.
Die vorhandenen Demospuren kann man sofort mit CMD-Backspace löschen. Jetzt ist nur noch  im oberen Bereich des Fensters eine gelbe Spur zu sehen. Diese Spur zeigt die Länge des Tones an. Wir blenden jetzt noch die Master-Spur ein. Das kann man mit CMD-B oder dem Menü Punkt „Master Spur einblenden“ aus dem Menu Spur. Das Fenster sieht dann so aus.


Als nächstes holt man sich den Song in Garageband. Das funktioniert mit dem rechten Knopf in der untersten Zeile des Fensters. Das gewünschte Lied kann über die Textzeile gesucht werden. Ist das richtige Lied gefunden kann es per Drag und Drop ein Fenster nach links kopiert werden. Man ändert also nichts am Original sondern erzeugt eine Kopie die speziell zur Bearbeitung in Garageband dient.

Feinarbeit

Jetzt beginnt die Feinarbeit. Diese besteht hauptsächlich aus dem heraussuchen der richtigen Stelle in dem Lied. Also das Beste ist es den Song genau zu kennen. Oder man hört sich das Lied einfach an. Was nicht schwerfallen sollte denn man sollte mögen was man sich zum Klingelton macht. Nachdem man die Stelle für den Anfang des Klingeltons hat kann man anfangen zu schneiden. Dazu wird die obere Spur angeklickt. Danach öffnet sich im unteren Bereich des Fensters eine feinere Ansicht der Tonspur. Diese Spur zeigt beide  Kanäle, rechts und links, an.

Ein klick in die obere Spur ermöglicht es die Tonhöhe und Tonfolge zu bearbeiten. Das wollen wir nicht. Deswegen klicken wir in den unteren
Bereich und markieren den Bereich den wir kopieren wollen mit der Maus oder dem
Trackpad. Den gekennzeichneten Bereich können wir mit CMD-C kopieren und CMD-V im  oberen Bereich des Fensters einfügen. Der kopierte Bereich wird an der Stelle an der der Cursor steht eingefügt. Den nicht mehr benötigten Teil des Liedes löschen wir gleich. Das  geht genauso einfach wie alles andere was wir bis jetzt gemacht hatten. Dazu wird wieder der gewünschte Abschnitt markiert. Danach wie gewohnt die Backspace-Taste, schon ist der Müll weg. Sollte die verbleibende Spur nicht links anliegen so können wir diese einfach rüberziehen. Zum Schluss dieser Tätigkeiten muss noch die Länge festgelegt werden. Das wird wieder wie oben beschrieben durch markieren, kopieren und löschen erreicht. Alternativ besteht hier noch die Möglichkeit direkt durch die Tastenkombination CMD-X den unnötigen Teil auszuschneiden. Danach kann man diesen Bereich je nach Bedarf einfügen  oder einfach vergessen.
In der Loop-Vorlage des Klingeltons läuft der Ton einige Zeit, dann wird dieser wiederholt. Außerdem wird in dieser Vorlage am Ende der festgelegten Zeitspanne der Ton ausgeblendet bevor zum Anfang zurückgesprungen wird. Diese Ausblendung wird über die Masterspur  gesteuert. Den Zeitpunkt an dem der Ton leiser werden soll müssen wir jetzt an die  Länge unseres neuen Klingeltons anpassen. Dazu einfach die Punkt der Masterspur verschieben bis diese an der richtigen Position sind. Jetzt können wir abschließend den Ton anhören und sind hoffentlich sehr zufrieden. Die Dauer des Tones können wir selbstverständlich  auch verändern. Das wird durch die obere Markierung gesteuert. Diese Markierung ist auf dem Lineal und wird auch mit der Maus verändert.
Das Ergebnis unserer Arbeit speichern wir erst einmal. Sicher ist sicher. Also CMD-S.

Der Klingelton

Das eigentliche Ziel ist aber noch nicht erreicht. Wir haben bis jetzt noch keinen
Klingelton. Aber der Weg dorthin ist nicht mehr weit. Das Ziel ist fast erreicht. Bei
Garageband gibt es das Menü Bereitstellen. In diesem Menü sind die Einträge um die
Lieder oder Musikstücke die man mit Garageband erzeugt hat zu exportieren. Wir möchten einen Klingelton und der entsprechende Menüpunkt ist vorhanden. Garageband sendet den  Klingelton direkt an iTunes. Bei der nächsten Synchronisation des iPhone wir danach der Ton auf das Handy übertragen.

iPod und FritzBox


Meine Frau benutzt einen iPod Touch. Das Gerät ist ein 2G und funktionierte bisher problemlos.

Das Problem – Der Akku

Von einem auf den anderen Tag fingen die Probleme an. Der Akku war innerhalb eines halben Tages leer. Aber der iPod ist erst eineinhalb Jahr alt. Die Qualität der Apple Produkte ist so gut dass daran nicht liegen dürfte.
Wo war hier das Problem zu suchen ?

Die Lösungsversuche

Gut erst einmal die Ortungsdienste prüfen und die unnötigen löschen. Anschließend dann die Benachrichtigungen. Auch hier die ist erst einmal aufräumen angesagt. Der nachfolgende Test hat ergeben das Problem musste wo anders liegen.  Also die Apps aufräumen und danach testen. Das hat genauso wenig gebracht wie der nächste Versuch: Das Gerät zurücksetzen und wieder herstellen.

Die Ursache

Der nächste Versuch hatte dann gezeigt wo der Stromfresser zu finden war. Reichlich genervt konnte ich jetzt feststellen dass das WLAN den Akku leergesaugt hatte. Denn bei ausgeschaltetem WLAN hatte die Kapazität des Akkus kaum abgenommen. Aber sämtliche Versuch sowohl beim iPod wie auch bei der FritzBox die WiFi Einstellungen zu verbessern brachten keinen Erfolg. Inzwischen reichlich abgenervt musste ich weitersuchen.

Die Lösung

Was war also anders seit der Akku plötzlich so schnell leer wurde ?. Mein iPhone machte hier keine Probleme. Der iPod und sämtliche Einstellungen waren überprüft. Also was ?
Richtig da gab es ein Update von AVM für die FritzBox. Ich habe die 7390 dafür gibt es jetzt das Fritz OS 5.20. Das ist die Version 84.05.20. Hier der info.txt.Das hatte auch vor kurzem installiert. Sollte das die Ursache sein ? Mit einem Downgrade sollte diese Frage zu beantworten sein. AVM stellt einen FTP-Server zur Verfügung bei dem man auch die ältere Firmware finden kann. Also hatte ich einfach das Image für die Firmware 84.05.05 heruntergeladen. Backup der Einstellungen und des Telefonbuchs gemacht. Danach der manuelle Weg der Installation, Image ausgewählt und trotzdem dass es älter ist installiert.

Das war wirklich die Ursache. iOS 4.2 und Fritz!OS 5.2 mögen sich nicht. Da wird der Akku von dem iOS Gerät richtig leergesaugt. Ein halber Tag und der Akku ist leer.

Video für iPhone 3GS oder iPod Touch konvertieren


Das Problem

Das alte iPhone oder der iPod Touch können nichtalle Videos wieder geben. Wenn das Format falsch ist wird das schöne mit dem Fotoapparat erstellte Video noch nicht einmal auf das iOS Gerät übertragen.

Die Lösung

Wenn man, wie ich, stolzer Besitzer eines Mac ist gibt es eine einfache Lösung für dieses Problem. Mit der aktuellen Version 10.7.x (Lion) kann man mit Bordmitteln das gewünschte Video konvertieren. Das Programm f

ür diesen Zweck ist bereits installiert und man muss nichts passendes dafür suchen. QuickTime das auch jeder Windows User kennt hat alle Module die für die gewünschte Umwandlung gebraucht wird. Im Gegensatz zu der Windows Version ist QuickTime in der Vollversion installiert. Die OS X Version möchte also nicht auf die Pro-Version upgegraded werden.

Konvertieren

Der erste Schritt ist das Video in QuickTime anzuschauen. Oder anders ausgedrückt zu laden. Ein Video das irgendwo in dem Benutzerverzeichnis liegt kann einfach mit dem Menü Ablage -> Datei öffnen geladen werd

en. Meistens landen die Videos mit den Fotografien in iPhoto. Um den Speicherort des Video’s zu erfahren markiert man mit der Mauster dem Touchpad das Video. Nun kann man über das Menü Ablage -> In Finder zeigen -> Originaldatei den Ordner öffnen. Ein Doppelklick auf den markierten Dateinamen öffnet das Video.
Man kann aber man muss nicht das Video anschauen. Unter dem Menü Ablage -> Exportieren hat man nun die Möglichkeit das Dateiformat in ein von dem iOS Gerät unterstütztes Format umzuwandeln. Der Befehl lässt sich auch über die übliche Tastenkombination UMSCHALT-CMD-S aufrufen. Der daraufhin geöffnete Dialog:

Dieser Dialog wird angezeigt wenn Videos umgewandelt werden sollenAußer der hier gezeigten Auswahl besteht noch die Möglichkeit 480p oder nur Audio zu exportieren. Aber wir wollen unser Video für das iOS Gerät nutzbar machen. Dazu wird einfach der Schaltknopf exportieren geklickt. Mit der Hilfe von QuickTime haben wir jetzt aus der AVI-Datei eine M4V-Datei gemacht. Das war einfach und hat zudem Platz gespart. Die M4V-Dateien sind im durchschnitt nur ein drittel so groß wie die AVI Kollegen. Für den nächsten Schritt müssen wir mit einem Doppelklick die neue angepasste Datei in QuickTime laden.

Übertragung

Noch müsste es nur noch einen einfachen Weg geben diese neu erzeugte Datei auf das mobile Gerät zu übertragen. Wir wissen aber warum es sich lohnt Geräte mit dem Apfel zu nutzen. Für die Übertragung und die Synchronisation von Inhalten ist iTunes zuständig. Dies macht sich auch QuickTime zu nutze. In dem Menü weiter rechts „Bereitstellen“ werden verschiedene Möglichkeiten angeboten um ein Video irgendwo hin zu verschieben. iTunes, Vimeo, YouToube und Facebook um nur die wichtigsten zu nennen. Richtig da ist dabei was wir wollen. Einfach Bereitstellen -> iTunes wählen und das angezeigte Video wird an iTunes übertragen. Bei der nächsten Synchronisation des mobilen Gerätes wird die angepasste Datei übertragen. Das Video ist, wen überrascht es, unter Video zu finden.

Viel Spaß damit.

Mono die ersten Schritte


Da ich bereits eine paar Erfahrungen in Java gesammelt hatte dachte ich eigentlich Mono sollte kein Problem darstellen. Doch das ist weit gefehlt. Da besteht doch ein weiter unterschied. Das sehr verschiedene Dialekte.

IDE’s


Die Standard IDE für Mono ist im Linux und Mac Umfeld MonoDevelop. Es gibt diese IDE auch für Windows. Trotzdem gehe ich davon aus dass für Windows SharpDevelop der Standard ist. Das ist aber bei Windows nicht eindeutig festzulegen weil Microsoft die ganze .NET Welt erschaffen hat. Selbstverständlich wird von Microsoft hier auch eine IDE angeboten. VisualStudio gibt es in einer freien hier „Express“ genannten Version und zu kaufen.

Monodevelop


Im Windows Umfeld bewege ich mich nur noch an meinem Arbeitsplatz. Zu Hause sitze ich vor meinem Mac. Auf dem läuft in der VirtualBox auch Linux. Also gehe ich jetzt nur noch auf MonoDevelop ein. Obwohl ich auf meinem Arbeitsplatz PC SharpDevelop installiert habe. MonoDevelop ist einfach zu installieren. Das trifft sowohl auf die Linux Umgebung zu, wie auch auf dem Mac. Bei Linux ist das einfach ein Paket in der Paketverwaltung für den Mac ist auf der Mono-Projekt-Seite ein Paket mit der Runtime und dem SDK vorhanden das alles was das Herz begehrt enthält. Die MonoDevelop muss extra heruntergeladen und installiert werden. Dieses Programm  prüft hier sogar ob eine neuere Version der IDE zur Verfügung steht. Wenn dies der Fall ist so wird angeboten diese herunter zuladen und anschließend zu installieren.
Für Windows gibt es eine GTK-Spezial Version für .NET.

Der Beginn


Wenn die Laufzeitumgebung von Mono und die IDE installiert sind kann es direkt losgehen. Die Laufzeitumgebung ist komplett. Das bedeutet es ist eine Kommandozeilen Schnittstelle vorhanden. Für die Darstellung grafischer Elemente, das GUI, sind für jede Plattform die GTK Bibliotheken vorhanden. Das ist besonders praktisch wenn man Programme einwickeln will die überall laufen. Sollte man bei Windows den Wunsch verspüren anstelle von GTK das Original .NET-Paket zu verwenden kann man die leichte Version von Mono installieren. Außerdem ist es sinnvoll Programme die rein in der Windows Umgebung laufen soll mit der SharpDevelop IDE zu entwickeln. SharpDevelop erlaubt es die WinForms zu verwenden.

Die Möglichkeiten


Für den Mac stehen diese Projektvorlagen bereit:

Bei Linux fehlen die Einträge „Mono für Android“, „MonoMac“ und „Mono Touch“. Selbstverständlich stehen unter Linux Pakete bereit um die Möglichkeiten hier zu erhöhen.

Das erste Projekt


Zum Testen und probieren gibt es zu Glück auf der Mono-Prejekt-Seite ein GTK Projekt. Das habe ich versucht mit der Mac IDE nachzubauen. Dabei musste ich leider feststellen dass die IDE wackelt. Sie stürzt leider bei dem Zusammenflicken der GUI ab. Ich habe dann die GUI in der VirtualBox gebastelt dann hat alles funktioniert. Allerdings sind bei meiner realen Maschine (Mac) und der Virtuellen Maschine (Linux) die SDK Versionen nicht gleich. Deswegen kann man zwar Projekt in beiden Systemen abwechselnd bearbeitet aber nur beim Mac bauen.

Fazit
Es macht sogar Spaß etwas mit Mono zu machen. Und das obwohl ich mich eigentlich immer gegen .NET gewehrt hatte. Vielleicht hat mich der Umstieg zum Mac in dieser Richtung geläutert. Ein kleiner Zwang besteht natürlich auch hier, Microsoft lässt die alten Programmsprachen für die Systemverwaltung sterben. Also habe ich keine Lust mehr mich mit „CMD“ und „VBS“ auseinanderzusetzen. Mein primäres System ist der Mac. Trotzdem möchte ich ein SDK nutzen das es mir ermöglicht für alle Plattformen etwas zu machen. Java scheint mir im Moment etwas halbherzig vorangebracht zu werden. Was soll ich sagen, Mono fängt bereits an ein wenig Spaß zu machen.

Programme erstellen mit dem Mac


QT

Das Framework von Nokia gibt es auch komplett für den Mac. Mit IDE, C-Compiler und allen Tools. Hiermit ist es möglich in C++ Programme für alle wichtigen Umgebungen zu entwickeln.

Java

Das RTE von Java steht selbstverständlich auch für den Mac zur Verfügung. Da ich mich schon länger mit Java beschäftigt hatte war das auch der erste Versuch. Das funktioniert wirklich gut. Die Ladezeit und die Ausführung der Programme funktioniert auf dem Mac besser und schneller als auf dem vorherigen Rechner. Als IDE stehen Eclipse und Netbeans bereit. Je nach persönlicher Vorliebe kann man hier gleich mit der richtigen Umgebung durchstarten. Ich nutze lieber Netbeans und das fühlt sich an wie immer, nur schneller. Die in den anderen Plattformen integrierte Unterstützung für C++ nützt allerdings auf dem Mac nicht viel. Aber die Entwicklungsumgebung soll Java unterstützen und das tut sie gut.

Mono

Der Opensource Ableger von Microsofts .NET steht auch zum Testen und arbeiten für den Mac bereit. Die IDE Monodevelop gibt es sogar in einer speziellen Version für dieses System. Hier sind ein paar Erweiterungen integriert die die Entwicklung für OS X Programme erleichtern. Zuerst ist Mono deutlich moderner als das inzwischen etwas angestaubte Java. Mono unterstützt wirklich verschiedene Sprachen wie: C#, VB.NET, boo und ironpython. Mit diesem Framework ist es möglich Programme für alle Plattformen oder aber auch spezielle Mac Programme zu schreiben. Außerdem bietet die aktuelle Version von Mono auch kostenpflichtige Erweiterungen zur Entwicklung für Programme für iOS oder Android. Mit Monodevelop ist es möglich Projekte für die Programmiersprachen zu starten:

Projekte die in Monodevelop möglich sind.
Monodevelop Projekte

Wie an dem obigen Bild zu sehen ist wurde in diese IDE durch die Projektvorlage MonoMac speziell in der OS X Umgebung erweitert. Dadurch ist es möglich proprietäre OS X Programme zu erstellen. Monodevelop nutzt hier sogar den Interface Builder für die Erstellung der GUI.

Xcode

Der Platzhirsch ist von Apple direkt. Natürlich bietet die von dem Computerhersteller bereitgestellte IDE alles was sich das Herz eines Softwareentwicklers wünscht. Ich finde dieses Produkt toll und es funktioniert gut wenn man erst einmal herausgefunden hat wie. Xcode ist anders als alle anderen IDE’s. Deswegen bin ich hier auch erst einmal am lernen…

Fazit

Nicht nur weil Steve Jobs Java hasste bin ich erst einmal dabei mich mit Mono bzw. .NET zu beschäftigen. Ich arbeite als EDV’ler. Bei meinem Arbeitgeber ist Windows im Einsatz. Da Systemerweiterung und kleine Tools mit Mono oder .NET gut zu programmieren sind, bin da bestimmt auf dem richtigen Weg. Mono ist also momentan die Universalsprache. Trotzdem werde ich mich auf Xcode und die native OS X und iOS Umgebung konzentrieren.

LibreOffice für OS X


Für Apple OS X stehen drei Office Pakete zur Verfügung. Jede dieser Software Paket hat Vorteile. So muss sich jeder überlegen welche dieser Office Umgebungen für ihn am besten geeignet ist. Die beiden „bezahlt“ Systeme stellen Test Versionen zum Download zur Verfügung.

Geschichte

LibreOffice ist eine Weiterentwicklung von OpenOffice. Nur zur Vervollständigung, OpenOffice ist die freie offene Version von StarOffice. Das Unternehmen Star Devision wurde von Sun gekauft. Später hat dann Oracle Sun geschluckt. Die ganze Geschichte ist auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/LibreOffice nachzulesen.

Lieferumfang

In diesem Paket ist von allen für den für Mac zu Verfügung stehenden Office Paketen am meisten enthalten. Das beste es ist OpenSource und wird frei vertrieben. Es enthält die üblichen Grundkomponenten: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation. Zusätzlich werden noch die Module Zeichnung und Formel zur Verfügung gestellt.

Base das Datenbank Modul

Außerdem ist noch ein Datenbankmodul vorhanden. Eine Datenbanksteuerung und Anbindung ist normalerweise nur im professionellen Umfeld zu finden. Es ist schön dass in diesem Paket so etwas vorhanden ist. Dieses Modul basiert auf die Java Datenbank HSQL. Es können selbstverständlich über die bereitgestellten Treiber auch Verbindungen  zu Datenbanken die auf MySQL oder ODBC basieren erstellt werden. Die Tabellen der Datenbanken können direkt bearbeitet werden.

Datei Formate

Die anderen Module bieten keine großen Überraschungen. Sie funktionieren durchweg gut. Die einzelnen Programmteile sind miteinander vernetzt. Das OpenDocument Format  ist Standard für die Speicherung aller Document. Selbstverständlich stehen gute Dateikonverter zur Verfügung. So können nicht nur die OpenOffice Formate gelesen werden sondern neben der immer benötigten Microsoft Dateiformate auch noch viele andere. Alle Module bieten außerdem noch Export-Funktionen z.Bsp. zu PDF zur Verfügung.

Makros

Für die Programmierung der Makros steht Basic, JavaScript, die Beanshell und Python bereit. Viele Erweiterungen stehen zum Download bereit. Unter anderem auch deutsche Vorlagen für Dokumente. Wie zum Beispiel Briefvorlagen oder Vorlagen für Präsentationen.

Fazit

LibreOffice steht auf allen wichtigen Plattformen zur Verfügung. Deswegen benutze ich dieses Paket gerne. Ich kann damit bei meinem Arbeitgeber im MS Umfeld arbeiten . Zuhause auf meinem Mac. Oder in der Virtualbox mit Linux. Da gibt es keine Schwellen. Das Programm steht zur Zeit in der Version 3.4.4 zur Verfügung.

Ein Nachteil gibt es leider auch. Das Programm läuft überall. Deswegen sind insbesondere beim Mac abstriche bei Integration in die übliche Oberfläche zu spüren. Das Paket und die Teile fühlen sich fremd an. Sie passen nicht richtig. Das fängt mit dem PLUS-Knopf in der Fensterleiste an (das Fenster verhält sich wie in der Windows Umgebung). Es geht mit der Integration mit der Vorgegeben Dateien weiter. Es wird immer in den OpenOffice/LibreOffice Verzeichnissen gesucht. Der letzte Punkte der nicht ganz passt ist das Look and Feel. Weder die Icons noch die Anordnung der Element ist so wie ich das in der Mac Umgebung erwarten würde.

iWork und die iCloud


Voraussetzungen

Da ich überzeugter Apple Fan bin benutze ich viele Geräte der Ideenschmiede aus Kalifornien. Neben meinem iMac habe ich unter anderem auch ein iPhone. Das Buch, die Biografie, über Steve Jobs hat mich neugierig gemacht auf Software von Apple. Nicht dass nicht einiges mitgeliefert wird wenn man sich einen Computer aus Cuppertino zulegt. Das wäre zum Beispiel jetzt das aktuelle iLife 11 Paket. Die beste Musikverwaltungssoftware iTunes ist selbstverständlich auch dabei. Dieses Paket unterstützt nach dem Update von Lion, iPhoto und iTunes in diesem Bereich auch die iCloud. Für die Unterstützung der iCloud sollte das System und die installierte Software aktuell sein. Die installierten Versionen sind in der Einstellung⇒Softwareaktualisierung zu finden.

Anzeige Softwareaktualisierung Mac

Wenn in diesem Dialog der Button installierte Software geklickt wurde, wird die Software mit den Updates angezeigt. Die aktuelle am 18. Januar 2012 installierten Versionen der drei oben genannten Programme sind Mac OS X 10.7.2, iTunes 10.5.2 und iPhoto 9.2.1.

 Versprechungen

Aber ich bin weit abgeschweift, eigentlich wollte ich über iWork und die iCloud berichten. Diese Funktionen wurde bis von kurzem in der Werbung hoch gepriesen. Aber halten die Produkte die Versprechungen ?

Die Antwort auf diese Frage werde ich in den folgenden Zeilen beantworten. Ich habe mir die 30-Tage Testversion von iWork besorgt. Diese Version muss aber upgedated werden, sonst funktioniert iCloud nicht. Man kann aber iCloud nur testen wenn man auch die entsprechende Software auf einem iOS-Gerät installiert. Gesagt und 8 EUR ausgegeben. Also Pages ist sowohl auf dem Mac wie auch auf dem iPhone installiert.

Was verspricht die Werbung: „Irgendwo unterwegs oder zu Hause eigegeben und im Büro stehen die aktualisierten Dokumente überall auf allen ihren Geräten zur Verfügung“.  

 Die Realität

Irgendwie hat das aber nicht funktioniert. Erinnern wir uns gemeinsam an die Werbung, es werden iOS-Geräte und OS X-Geräte angezeigt.

Also irgendwie muss das Pages Dokument auf das iPhone kommen, aber wie. Bei dem Speichern wird keine Möglichkeit angeboten das an die iCloud zu übergeben. Leider hat Apple die Handhabung mit iWork im Zusammenhang mit der iCloud nicht so konsequent gelöst wie mit iPhoto. Um die iCloud mit einem OS X-Gerät zu nutzen muss man den Umweg über den Webbrowser gehen. Dazu muss man sich bei der Website „www.icloud.com/#iwork“ anwählen. Hier kommt man direkt in den iWork Bereich der iCloud  Dieser Bereich ist nur aktiv wenn ein entsprechendes iOS Programm unter der Apple-ID installiert ist. Deswegen ist bei mir der Bereich aktiv allerdings nur PagesAber leer.

Um das zu ändern gibt es das Zahnrad-Symbol im oberen Bereich des Safari Fensters. In der Bildschirmkopie können Sie sehen was hier für Möglichkeiten angeboten werden.

Das Menü von iCloud im Browser

Um den Bereich zu füllen müssen wir den Punkt Dokument hochladen wählen. Zum löschen, duplizieren oder laden muss ein Dokument selektiert werden. Löschen und duplizieren erklärt sich von selbst. Laden ist einfach das Gegenteil von hochladen.

Von der iOS Seite erfolgt der Update, das hochladen automatisch. Also wenn ein neues Dokument erstellt wird, so landet das automatisch in der iCloud. Zum Erstellen eines neuen Dokuments betätigt man einfach das +-Zeichen.

 Die Anzeige von Pages

Wenn man ein Dokoment „berührt“ und ein wenig „hält“ wechselt das iOS-Gerät in den Wackel-Modus. Dadurch ändert sich die Titelleiste. Es werden drei Aktionen und der Fertig-Knopf angezeigt.

Das Menü für die iCloud in Pages
Fazit

Wie man aus meinen Beschreibungen lesen kann, ist die iCloud zwar in diesem Bereich nicht schlecht, Allerdings auch noch nicht richtig gut. Der Umgang mit den Dokumenten ist bei und mit den iOS hervorragend und in gewohnter Apple Qualität gelöst. Das ist auf der OS X Seite leider nicht so. Hier muss man den Webbrowser bemühen um die Dokumente in die iCloud oder auf den PC zu bekommen. Ein unschöner Punkt kommt auf der OS X Seite noch dazu, einmal iCloud immer iCloud. Wenn ein Dokument aus der iCloud in Pages geladen wurde kann man es wunderbar bearbeiten. Allerdings bringt das Menu Ablage keine Möglichkeit das bearbeite Dokument in dem lokalen Dateisystem zu sichern. Es wird nur die Möglichkeit angeboten eine Version zu sichern. Diese Version wird dann in der lokalen Version der iCloud gespeichert. Um das Dokument wieder lokal zur Verfügung zu haben muss man Ablage⇒Duplizieren wählen. Das Duplikat kann man lokal speichern. Allerdings ist die Kopie komplett von der iCloud getrennt.

Viel Spaß mit der Wolke und Pages.

Bilder bearbeiten mit LION


Ein Foto zuschneiden mit dem Mac sollte kein Problem sein. Denkt man. Gut der Mac hat ein modernes Betriebssystem. Dieses OS basiert irgendwie auf Unix und es laufen sehr viele Opensource Programme.

Gimp

Also warum nicht Gimp benutzen. Bis Snowleopard kein Problem. Die OS Version bis 10.6.x wird unterstützt, aber 10.7.x noch nicht. Also wird es schwieriger.

iPhoto

IPhoto wird kostenlos mitgeliefert, vielleicht ist das eine mögliche Lösung? Leider auch nicht. Mit diesem Programm kann man Fotos wunderbar organisieren. Auch das korrigieren von optischen Fehlern ist kein Problem. Aber das zuschneiden von Bildern funktioniert allerdings überhaupt nicht wie erwartet. Von IPhoto zwar das Bild optisch in der Größe beschnitten. Aber es in Wirklichkeit nichts ausgeschnitten oder abgeschnitten. Nur der sichtbare Bereich wird geändert. Das Foto bleibt in der ursprünglichen Größe erhalten. Also IPhoto hilft bei der Lösung des Problems nicht.

Bildschirmkopie

Auch ja es gibt ja das kleine aber feine Programm Bildschirmkopie. Mit diesem Werkzeug ist einfach einen Teil des sichtbaren Bildes auszuschneiden. Gesagt getan und es hat wie erwartet funktioniert. Jetzt mit CMD + S sichern und fertig. Allerdings hat diese Methode auch einen kleinen Schönheitsfehler. Bei der zu speichernden Datei lässt sich das Format nicht festlegen und der neue Ausschnitt wird in den im Web unfreundlichen TIFF Format gesichert. Das TIFF Format ist auch als Speicherfresser bekannt. Aber wir Apple Benutzer und Freunde haben mit Lion dieses wunderbare, alles anzeigende Vorschau-Programm bekommen. Also als nächsten Schritt den neuen Bildausschnitt mit dem Finder öffnen und dann wieder speichern. Ähm, das ist ja noch immer TIFF. Aber das war ja klar ich habe jetzt TIFF geladen und genauso wieder gespeichert. So kann man sich auch nicht den Banner für das Facebook Profil zu basteln ?

Die Lösung:

Doch Vorschau kann das. Ich muss nur anstelle von CMD + S aus dem gleichen Menü Ablage⇒Exportieren wählen. Jetzt kann ich in dem neuen Dialog auswählen in welchen Format ich den Ausschnitt sichern möchte.

Im Moment haben wir das Problem gelöst, allerdings benötigen wir drei Schritte für eine relativ einfache Aufgabe. Das könnten man sogar unter Windows einfacher lösen. Aber der Mac wäre nicht von Apple wenn er hier nicht auch eine einfache Lösung bieten könnte. Die gesamte Aufgabe lässt sich mit IPhoto und dem Vorschau Programm lösen. Ganz einfach.
Da wir unsere Bilder mit IPhoto organisieren ist es auch viel einfacher und bequemer das gewünschte Bild mit IPhoto herauszusuchen. Das gewählte Bild benötigen wir jetzt im Finder. Das ist auch einfach. Unter dem Menü Ablage⇒Im Finder zeigen wählen. Wenn wir hier die Wahl getroffen haben sehen wir die richtige Bilddatei. Diese können wir dann mit der Vorschau öffnen.

Die Vorschau kann viel mehr als nur das Bild zeigen. Seit Lion (Mac OSX 10.7.x) kann die Vorschau einiges. Dazu gehört auch ein Teil von einem Bild ausschneiden. Also genau das was benötigt wird um den Banner für das neue Facebook Profil zu erstellen. In der Werkzeugleiste gibt es das Werkzeug um Bereiche zu markieren.

Dieses auswählen, wie dargestellt:

Die Toolbar von Vorschau

Damit kann der richtige Ausschnitt des Fotos ausgewählt werden. Wenn der Bereich festgelegt wurde so kann dieser dann einfach wieder als Bild (jpg) Datei gespeichert werden. Dazu muss der markierte Bereich kopiert werden. Dadurch wanderte dieser in die Zwischenablage. Aus der Zwischenablage kann dann einfache unter dem Minuspunkt Ablage⇒Neu aus der Zwischenablage oder noch einfacher mit CMD + N ein neues Fenster mit dem Ausschnitt erzeugt werden. Das funktioniert natürlich nicht nur mit Fotos, sondern auch mit allem anderen was die Vorschau darstellen kann.
Viel Spaß damit.