OS X Installationspakete erzeugen


Hier wird gezeigt wie einfach es ist mit dem Mac Installationspakete zu erzeugen.

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Für Anwender ist es immer angenehmer ein Installationspaket zu haben. Das ist immer ein besseres Gefühl als irgendetwas irgendwohin zu kopieren.

Üblicherweise werden die Programme für den Mac als DMG angeboten. In diesen Disk Images sind dann die APPS versteckt. Die Installation des Programms ist dann auch ganz einfach. Mit der linken Maustaste das Programm-Icon packen und über dem Programm Ordner loslassen. Dadurch wird die Anwendung in das Programmverzeichnis kopiert und kann dort ab sofort gestartet werden. In vielen der DMG’s ist zusätzlich zu den Programmen auch eine Verknüpfung zu dem Programm-Verzeichnis vorhanden.

Wenn man selbst Programme schreibt muss man also einfach ein Disk Image erzeugen und kann dieses zum Download zur Verfügung stellen. Das ist recht einfach.

Hier die Anleitung

  1. Ein Diskimage erstellen.
    Das kann am einfachsten mit dem GUI-Tool „Festplattendienstprogramm“ aus dem Ordner „Dienstprogramme“ bewerkstelligt werden.
    Einfach dieses Programm starten und aus der Toolbar „Neues Image“ wählen…
    Alternativ kann das Image auch mit dem Kommandozeilenwerkzeug „hdiutil“ erzeugt werden. Im dem geöffnetem Terminal erzeugt der Befehl „hdiutil create -size 10m /tmp/tmp.dmg -ov -fs HFS+“ ein neues Image mit dem Namen „tmp.dmg“ in dem „/tmp“ Ordner. Die maximale Größe ist in diesem Beispiel 10MB.
  2. Das Image mounten (anklicken)
    Das klingt kompliziert ist aber einfach. Ich hier davon aus das Image ist in dem „/tmp“ Ordner. Im Finder mit „Gehe zu“ in den „/tmp“ Ordner wechseln und mit einem Doppelklick das Diskimage öffnen. Dadurch wird das Laufwerkssymbol auf dem Desktop angezeigt und lässt sich in dem Finder Fenster direkt anwählen.
  3. Mit Xcode ein install generieren lassen.
    XCode hat auch ein Kommandozeilenwerkzeug. Dieses wird jetzt benötigt. Mit „xcodebuild“ erzeugen wir jetzt ein zur Installation vorgesehene Version unseres Projektes. Dafür brauchen wir das Terminal und müssen in das Verzeichnis wechseln in dem unser Projekt zu Hause ist. Mit dem Befehl „xcodebuild clean install“ räumen wir zuerst auf, danach wir ein neues komplettes Build durchgeführt. Das Ergebnis landet aber diesesmal nicht in den tiefen des Library-Verzeichnisses sondern in „/tmp“. Da sind wir bereits im Finder. Durch den Aufruf von xcodebuild wurde hier ein neues Verzeichnis erzeugt. Dieses Verzeichnis trägt den Namen des Projekts mit dem Anhang „.dst“. In diesem Verzeichnis finden wir unsere für den nächsten Schritt benötigten Dateien.
  4. Das Programm in das Image kopieren.
    In dem oben genannten Verzeichnis existiert ein Unterordner. Dieser hat den nicht sehr überraschenden Namen „Applications“. Alles was hier zu finden ist muss in das neue Diskimage kopiert werden. Zusätzlich könnten hierher noch eine Versionshistorie und die Lizenzinformationen landen.
  5. Einen symbolischen Link auf das Programmverzeichnis generieren.
    Da wir die Vorgänge für unsere Anwender so einfach wie möglich gestalten wollen stellen wir noch einen Link zu dem Anwendungen Verzeichnis zur Verfügung. Jetzt kommen wir aber ohne die  Kommandozeile nicht mehr weiter. Zuerst müssen wir in das Diskimage wechseln. Da funktioniert über den Befehl „cd /Volumes/„. Da wir keinen Namen vergeben hatten lautet dieser bei uns „untitled“. Jetzt könnten wir kurz und knackig den symbolischen Link erzeugen. Dafür geben wir in die Befehlszeile: „ln -s /Applications Applications“ ein.
  6. Kopieren ins Projektverzeichnis
    Alles was in dem Verzeichnis „/tmp“ steht lebt nur bis zum nächsten Reboot. Deswegen müssen wir unser neues Werk als letzten Schritt noch in das Projektverzeichnis oder anders Verzeichnis unserer Wahl kopieren.
  7. Abschluß
    Das war alles. Jetzt haben wir ein fertiges professionell aussehenden Paket zur Installation unseres Programms erzeugt. Dieses Paket können wir schön verbreiten.

Dokumentation in Xcode


Xcode erweitern

Die erste Methode mehr aus Xcode herauszuholen ist zuerst die Dokumentation zu installieren. Das geht ganz einfach. Nach dem Xcode gestartet wurde mit der Tastenkombination Umschalt-Command-2 auf den Organizer umschalten. Hier kann man mit der Hilfe des Dokumentations-Symbols feststellen zu welchem Thema bereits Dokumentationen installiert sind.

Fehlende Dokumentationen kann man nachträglich einfach installieren. Dazu muss man in die Einstellungen wechseln. Das funktioniert am einfachsten über die Tastenkombination Command-,. In dem jetzt angezeigten Dialog einfach das Download Icon anklicken. Es werden zwei Kategorieren zum Download angeboten. Wir machen jetzt erst einmal die Dokumentation fertig. Also hier erst einmal die Dokumentation auswählen. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen:

Bild

Sollte eine Dokumentation fehlen, so steht nach dem Icon und dem Namen nicht installed. Statt dessen ist ein Button zu sehen mit dem man dieses fehlende Dokumente installieren kann. Es ist sinnvoll den Haken in der Checkbox über der Liste zu setzen. Dadurch wird erreicht dass die Dokumention in Xcode immer aktuell und vollständig bleibt.

 

Video für iPhone 3GS oder iPod Touch konvertieren


Das Problem

Das alte iPhone oder der iPod Touch können nichtalle Videos wieder geben. Wenn das Format falsch ist wird das schöne mit dem Fotoapparat erstellte Video noch nicht einmal auf das iOS Gerät übertragen.

Die Lösung

Wenn man, wie ich, stolzer Besitzer eines Mac ist gibt es eine einfache Lösung für dieses Problem. Mit der aktuellen Version 10.7.x (Lion) kann man mit Bordmitteln das gewünschte Video konvertieren. Das Programm f

ür diesen Zweck ist bereits installiert und man muss nichts passendes dafür suchen. QuickTime das auch jeder Windows User kennt hat alle Module die für die gewünschte Umwandlung gebraucht wird. Im Gegensatz zu der Windows Version ist QuickTime in der Vollversion installiert. Die OS X Version möchte also nicht auf die Pro-Version upgegraded werden.

Konvertieren

Der erste Schritt ist das Video in QuickTime anzuschauen. Oder anders ausgedrückt zu laden. Ein Video das irgendwo in dem Benutzerverzeichnis liegt kann einfach mit dem Menü Ablage -> Datei öffnen geladen werd

en. Meistens landen die Videos mit den Fotografien in iPhoto. Um den Speicherort des Video’s zu erfahren markiert man mit der Mauster dem Touchpad das Video. Nun kann man über das Menü Ablage -> In Finder zeigen -> Originaldatei den Ordner öffnen. Ein Doppelklick auf den markierten Dateinamen öffnet das Video.
Man kann aber man muss nicht das Video anschauen. Unter dem Menü Ablage -> Exportieren hat man nun die Möglichkeit das Dateiformat in ein von dem iOS Gerät unterstütztes Format umzuwandeln. Der Befehl lässt sich auch über die übliche Tastenkombination UMSCHALT-CMD-S aufrufen. Der daraufhin geöffnete Dialog:

Dieser Dialog wird angezeigt wenn Videos umgewandelt werden sollenAußer der hier gezeigten Auswahl besteht noch die Möglichkeit 480p oder nur Audio zu exportieren. Aber wir wollen unser Video für das iOS Gerät nutzbar machen. Dazu wird einfach der Schaltknopf exportieren geklickt. Mit der Hilfe von QuickTime haben wir jetzt aus der AVI-Datei eine M4V-Datei gemacht. Das war einfach und hat zudem Platz gespart. Die M4V-Dateien sind im durchschnitt nur ein drittel so groß wie die AVI Kollegen. Für den nächsten Schritt müssen wir mit einem Doppelklick die neue angepasste Datei in QuickTime laden.

Übertragung

Noch müsste es nur noch einen einfachen Weg geben diese neu erzeugte Datei auf das mobile Gerät zu übertragen. Wir wissen aber warum es sich lohnt Geräte mit dem Apfel zu nutzen. Für die Übertragung und die Synchronisation von Inhalten ist iTunes zuständig. Dies macht sich auch QuickTime zu nutze. In dem Menü weiter rechts „Bereitstellen“ werden verschiedene Möglichkeiten angeboten um ein Video irgendwo hin zu verschieben. iTunes, Vimeo, YouToube und Facebook um nur die wichtigsten zu nennen. Richtig da ist dabei was wir wollen. Einfach Bereitstellen -> iTunes wählen und das angezeigte Video wird an iTunes übertragen. Bei der nächsten Synchronisation des mobilen Gerätes wird die angepasste Datei übertragen. Das Video ist, wen überrascht es, unter Video zu finden.

Viel Spaß damit.

iWork und die iCloud


Voraussetzungen

Da ich überzeugter Apple Fan bin benutze ich viele Geräte der Ideenschmiede aus Kalifornien. Neben meinem iMac habe ich unter anderem auch ein iPhone. Das Buch, die Biografie, über Steve Jobs hat mich neugierig gemacht auf Software von Apple. Nicht dass nicht einiges mitgeliefert wird wenn man sich einen Computer aus Cuppertino zulegt. Das wäre zum Beispiel jetzt das aktuelle iLife 11 Paket. Die beste Musikverwaltungssoftware iTunes ist selbstverständlich auch dabei. Dieses Paket unterstützt nach dem Update von Lion, iPhoto und iTunes in diesem Bereich auch die iCloud. Für die Unterstützung der iCloud sollte das System und die installierte Software aktuell sein. Die installierten Versionen sind in der Einstellung⇒Softwareaktualisierung zu finden.

Anzeige Softwareaktualisierung Mac

Wenn in diesem Dialog der Button installierte Software geklickt wurde, wird die Software mit den Updates angezeigt. Die aktuelle am 18. Januar 2012 installierten Versionen der drei oben genannten Programme sind Mac OS X 10.7.2, iTunes 10.5.2 und iPhoto 9.2.1.

 Versprechungen

Aber ich bin weit abgeschweift, eigentlich wollte ich über iWork und die iCloud berichten. Diese Funktionen wurde bis von kurzem in der Werbung hoch gepriesen. Aber halten die Produkte die Versprechungen ?

Die Antwort auf diese Frage werde ich in den folgenden Zeilen beantworten. Ich habe mir die 30-Tage Testversion von iWork besorgt. Diese Version muss aber upgedated werden, sonst funktioniert iCloud nicht. Man kann aber iCloud nur testen wenn man auch die entsprechende Software auf einem iOS-Gerät installiert. Gesagt und 8 EUR ausgegeben. Also Pages ist sowohl auf dem Mac wie auch auf dem iPhone installiert.

Was verspricht die Werbung: „Irgendwo unterwegs oder zu Hause eigegeben und im Büro stehen die aktualisierten Dokumente überall auf allen ihren Geräten zur Verfügung“.  

 Die Realität

Irgendwie hat das aber nicht funktioniert. Erinnern wir uns gemeinsam an die Werbung, es werden iOS-Geräte und OS X-Geräte angezeigt.

Also irgendwie muss das Pages Dokument auf das iPhone kommen, aber wie. Bei dem Speichern wird keine Möglichkeit angeboten das an die iCloud zu übergeben. Leider hat Apple die Handhabung mit iWork im Zusammenhang mit der iCloud nicht so konsequent gelöst wie mit iPhoto. Um die iCloud mit einem OS X-Gerät zu nutzen muss man den Umweg über den Webbrowser gehen. Dazu muss man sich bei der Website „www.icloud.com/#iwork“ anwählen. Hier kommt man direkt in den iWork Bereich der iCloud  Dieser Bereich ist nur aktiv wenn ein entsprechendes iOS Programm unter der Apple-ID installiert ist. Deswegen ist bei mir der Bereich aktiv allerdings nur PagesAber leer.

Um das zu ändern gibt es das Zahnrad-Symbol im oberen Bereich des Safari Fensters. In der Bildschirmkopie können Sie sehen was hier für Möglichkeiten angeboten werden.

Das Menü von iCloud im Browser

Um den Bereich zu füllen müssen wir den Punkt Dokument hochladen wählen. Zum löschen, duplizieren oder laden muss ein Dokument selektiert werden. Löschen und duplizieren erklärt sich von selbst. Laden ist einfach das Gegenteil von hochladen.

Von der iOS Seite erfolgt der Update, das hochladen automatisch. Also wenn ein neues Dokument erstellt wird, so landet das automatisch in der iCloud. Zum Erstellen eines neuen Dokuments betätigt man einfach das +-Zeichen.

 Die Anzeige von Pages

Wenn man ein Dokoment „berührt“ und ein wenig „hält“ wechselt das iOS-Gerät in den Wackel-Modus. Dadurch ändert sich die Titelleiste. Es werden drei Aktionen und der Fertig-Knopf angezeigt.

Das Menü für die iCloud in Pages
Fazit

Wie man aus meinen Beschreibungen lesen kann, ist die iCloud zwar in diesem Bereich nicht schlecht, Allerdings auch noch nicht richtig gut. Der Umgang mit den Dokumenten ist bei und mit den iOS hervorragend und in gewohnter Apple Qualität gelöst. Das ist auf der OS X Seite leider nicht so. Hier muss man den Webbrowser bemühen um die Dokumente in die iCloud oder auf den PC zu bekommen. Ein unschöner Punkt kommt auf der OS X Seite noch dazu, einmal iCloud immer iCloud. Wenn ein Dokument aus der iCloud in Pages geladen wurde kann man es wunderbar bearbeiten. Allerdings bringt das Menu Ablage keine Möglichkeit das bearbeite Dokument in dem lokalen Dateisystem zu sichern. Es wird nur die Möglichkeit angeboten eine Version zu sichern. Diese Version wird dann in der lokalen Version der iCloud gespeichert. Um das Dokument wieder lokal zur Verfügung zu haben muss man Ablage⇒Duplizieren wählen. Das Duplikat kann man lokal speichern. Allerdings ist die Kopie komplett von der iCloud getrennt.

Viel Spaß mit der Wolke und Pages.